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Aus der Bronzezeit ...
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Über 1000 Jahre lang stellten die Menschen ihre Werkzeuge, ihren Schmuck und ihre Waffen aus Bronze her. Deshalb nennt man dieses Zeitalter "Bronzezeit". Für die Herstellung von Bronze benötigte man neben Zinn vor allem Kupfer.

Die nordische Bronzezeit (1800 v. Chr. - 600 v. Chr.) war von einem warmen Klima geprägt, das eine relativ dichte Bevölkerung zuließ. Sie endete mit einem Klimawandel. Das Wetter wurde schlechter, feuchter und kälter (möglicherweise liegt hierin die Ursache für die Entstehung der Legende vom Fimbulwinter). Deswegen erscheint es plausibel, dass der Klimawechsel die nordgermanischen Stämme in den Süden nach Mitteleuropa trieb. Während dieser Zeit gab es einen nachweislichen skandinavischen Einfluss in Osteuropa.

Aufgrund des Klimawandels und des Bevölkerungsverlustes kam es im Norden gegen Ende der Bronzezeit zu einem kulturellem Niedergang, der bis zum Aufstieg der nächsten, fortgeschrittenen Zivilisation in der Wikingerzeit ca. 1000 Jahre andauerte.

Allein in Schweden sind aus der Bronzezeit rund 10000 Plätze mit mehreren hunderttausend Felsenritzungen bekannt. Der bekannteste Fundplatz Skandinaviens sind die Felsenritzungen von Tanum.

Ein auffälliger Gegenstand der Bronzezeit sind trompetenähnliche Hörner - Luren -, sie wurden meist paarweise in Mooren gefunden. Ihnen wird eine hohe kulturelle Bedeutung zugeschrieben.

Da schriftliche Quellen fehlen, ist über die Religion der Nordischen Bronzezeit nicht viel bekannt. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Sonne oder ein Sonnengott in der Mitte der religiösen Vorstellung standen. Der Sonnengott/- Wagen wurde nach mythischen Vorstellungen über den Himmel gezogen. (Sonnenwagen von Trundholm)

Aus Glüsing (Kreis Dithmarschen) kennt man das Grab eines Priesters aus der älteren Bronzezeit, der wahrscheinlich einem Sonnengott huldigte. In dem Grab lagen ein bronzenes Schwert, 2 Beile, ein Dolch und eine mit Sonnensymbolen verzierte Goldscheibe ..

Außerdem wurde wohl eine weibliche Göttin (Muttergöttin) verehrt.

Tiere, Waffen, Schmuck und Menschen wurden, soweit feststellbar, in Verbindung mit Wasser geopfert. Häufig wurden kleine Moore, Seen oder Teiche als Opferplätze genutzt, weshalb viele Artefakte an solchen Orten gefunden wurden.

Es wird angenommen, dass  Inhalte des bronzezeitlichen Religion und Mythologie in der germanischen und nordischen Mythologie weiter existieren.

In der Bronzezeit wurde bereits reger Handel mit anderen Völkern betrieben. Eine begehrte Tauschware aus dem Norden war Bernstein.

Zeitliche Parallelen am Beispiel Ägypten:

In den südlichen Ländern war die Kultur bereits deutlich weiter fortgeschritten. Bereits ab 1250 v. Chr. konnten die Ägypter aus Quarzsand und Pflanzenasche Glasblöcke herstellen.

Zu "Lebzeiten" unserer Eiche regierten im fernen Ägypten diverse bekannte Pharaonen:

Amenophis II, Thutmosis IV, Amenophis III, Echnaton, Meritaton, Semenchkare, Tutanchamun, Eje II, Haremhab, Ramses I, Sethos I, Ramses II, Amenmesse, Siptah, Sethnacht

Die berühmte Büste Nofretetes wurde ca. 1338 v. Chr. gefertigt.

Quelle: Wikipedia- Liste der Pharaonen

Viele Wissenschaftler siedeln die Ursprünge der biblischen Geschichten um Mose im 13. Jahrhundert vor Christus an.